Freiwilligenarbeit in Chile

Das Wunderland des Torres del Paine Nationalparks

Das Land Chile kann man sagen, ist wie das Paradies, angefangen von der Wüste im Norden, Strände an den Küsten, Berge und Nationalparks im Süden. Man findet hier eine bunte Palette an verschiedensten bewundernswerten Landschaften. Torres del Paine ist einer der schönsten und weltweit beliebtesten Nationalparks in Patagonien.

Freiwilligenarbeit Chile Torres del Paine1Das Wahrzeichen und der Namensträger dieses Nationalparks sind eindeutig die „Torres“. Diese drei Granitberge befinden sich in der Mitte des Parks. Der Name „Torres del Paine“ kommt aus der Sprache der Tehuelche-Indianer und bedeutet „Türme des blauen Himmels“. Ein südlich gelegener See „Lago Nordenskjöld“ umgibt die drei Berge.

Das Bioreservat umfasst eine Fläche von 2.420 km² und besteht aus vielen Seen, Gletschern, Bergen und Fjorden. Eine vielfältige Vegetation erwartet die Besucher. Es gibt die Tundra, große Wälder mit Zypressen, Lenga- und Olivillo-Bäumen jedoch auch eine großartige Auswahl an Blumen wie Orchideen und Fuchsien.

Torres del Paine ist auch ein Ort der wildlebenden Tiere, davon 26 verschiedene Arten an Säugetieren wie auch 118 verschiedene Vogelarten. Die bekanntesten Tierarten sind Guanacos, Pumas, Rehe, Pinguine, Flamingos, Schwäne und Adler. Es wird sehr viel auf den Schutz und Erhalt des Nationalparks und die Bewahrung natürlicher und kultureller Ressourcen der Region Acht gegeben.

Freiwilligenarbeit Chile Torres del PaineEs gibt zwei größere Trekking Touren, O-Trek und W-Trek, dabei ist der W-Trek einer der beliebtesten und einzigartigsten Wanderrouten durch den Nationalpark. Diese Wanderroute ist ca. 76 km lang und beinhaltet die schönsten Orte des Parks. Aber warum heißt dieser Weg nun „W-Trek“? Die Route an der man entlang wandert hat eine W-Form, deswegen wurde sie W- Trek benannt. Die eingefügte Karte zeigt deutlich die Wanderroute mit mehreren Stops dazwischen, die ich nun etwas genauer erläutere.

Meistens wird die Route in „Pudeto Port“ begonnen, von dort fährt man mit dem Boot über den See „Lago Pehoé“ zu „Refugio Grande“ und dann wird die Wanderung gestartet. Gleich beim ersten Camp befindet sich auch der Cerro Paine Grande, dies ist der höchste Berg des Nationalparks und misst 3.050 m. Der erste Stop ist Refugio Grey mit Ausblick auf den Grey Gletscher und den Grey See. Der Gletscher wurde nach dem See benannt, jedoch scheint der See durch die Lichteinstrahlung und das Eis blau und nicht grau. Dann geht’s weiter über Hängebrücken und steinerne Wege Richtung Camp Italiano mit dem Valle Frances über „Los Cuernos“ bis zu den drei Granitbergen „Torres del Paine“. Die Ufer von Laguna Amarga und die Wasserfälle darf man sich nicht entgehen lassen.

Möchtest du auch den Nationalpark und seine spektakulären Landschaften kennenlernen? Oder arbeitest du gerne an der frischen Luft? Bei einem unserer Freiwilligenprojekte im Nationalpark kannst du mehr über das Land, die Leute und die Sprache lernen. Ein Freiwilligenprojekt in Chile ist ein einzigartiges Erlebnis in einem spannenden Arbeitsumfeld mit einem internationalen Team.

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